Betriebliches Gesundheitsmanagement an der Universität Bielefeld
Betriebliches Gesund­heits­management an der Universität Bielefeld

BGM-Newsletter 2017 / 2

14.6.2017

Bielefelder BGM-Fachtagung 2017
Thema: Kennzahlenentwicklung im BGM
Am 23. November 2017 in der Ravensberger Spinnerei Bielefeld

Unternehmen werden über Kennzahlen geführt. Nichtfinanzielle Kennzahlen gewinnen dabei zunehmend an Bedeutung: Analysten, Investoren, Politik und Öffentlichkeit erwarten Informationen auch darüber, wie Organisationen geführt werden, wie sie mit ihren Mitarbeitenden und mit der Umwelt umgehen.
Die Entwicklung von Kennzahlen über die Qualität der Führung, über die Organisationskultur, über die sozialen Beziehungen am Arbeitsplatz und deren Auswirkungen auf Gesundheit sowie die Qualität der Arbeit bilden eine neue Herausforderung für das Betriebliche Gesundheitsmanagement. Wir freuen uns daher, Sie auf unserer diesjährigen Fachtagung mit spannenden Beiträgen aus Wissenschaft und Praxis begrüßen zu dürfen.

Referenten sind u.a.:

  • Prof. Dr. Bernhard Badura, Universität Bielefeld
  • Dr. Uwe Bannenberg, SITECH Sitztechnik GmbH, Wolfsburg
  • Andrea Metje, Hessisches Ministerium des Innern und für Sport, Wiesbaden
  • Peter Semmerling, Diamant Software GmbH & Co.KG, Bielefeld (angefragt)
  • Dr. Sven Voßen, Finanzministerium Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf (angefragt)
  • Robert Weller, Kreisklinikum Siegen

Kurz-Informationen
Termin: Mittwoch, 23. November 2017, 10.00 – 18.00 Uhr
Tagungsort: Ravensberger Spinnerei, Ravensberger Park 6, 33607 Bielefeld
Tagungskosten: 295 Euro
(185 Euro für Teilnehmer und Absolventen der Weiterbildungsprogramme Betriebliches Gesundheitsmanagement an der Universität Bielefeld)

Anmeldung: Sie können sich ab dem 14. Juni 2017 online unter www.bgm-bielefeld.de oder per E-Mail: bgm@uni-bielefeld.de anmelden.

Das komplette Tagungsprogramm kann ab Juli 2017 im Internet unter www.bgm-bielefeld.de heruntergeladen werden.
 

Vertrauenskultur steht im Vordergrund
(Februar 2017)

In knapp 40% der Betriebe, die über ein Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) verfügen, stehen die Beschäftigten diesem kritisch gegenüber. Das geht aus einer aktuellen Studie des DGB-Projektteams „RE-BEM“ in Zusammenarbeit mit dem Institut für Personalentwicklung und Coaching „ipeco“ hervor. An der Befragung nahmen zu einem Großteil betriebliche Interessenvertretungen sowie Schwerbehindertenvertretungen teil. Aber auch betriebliche Praktiker, wie beispielsweise Mitglieder von BEM- bzw. Integrationsteams, waren stark vertreten. Im Rahmen der Online-Befragung wurden 2150 Antworten mit 58 Fragen ausgewertet. Laut Studie sind die Betriebe gezwungen, eine Vertrauenskultur aufzubauen und zu stärken. Auch hat sich gezeigt, dass ein bestehendes, gut funktionierendes Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) förderlich für die Einführung und Umsetzung eines BEM ist: 73% der Betriebe, die ein BEM eingeführt haben, verfügten bereits über ein BGM.
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Schlechter Schlaf führt zu mehr Fehltagen
(März 2017)

Schlechter Schlaf führt zu mehr Fehltagen – so der Befund des aktuellen DAK Gesundheitsreports. Immer mehr Menschen in Deutschland können schlecht ein- und durchschlafen. Neben der steigenden Anzahl an Fehltagen sind Müdigkeit, Unkonzentriertheit bei der Arbeit und eine Zunahme von Medikamentenmissbrauch die Folgen. Insbesondere bei der erwerbstätigen Bevölkerung, und hier bei den 35-65-Jährigen, sind Schlafstörungen seit 2010 um 66% angestiegen. Der Grund dafür wird in der Zunahme psychischer Fehlbelastungen im Arbeitsleben gesehen. Die Probleme aufgrund von Überlastung etc. bei der Arbeit überkommen viele Beschäftigte in der Regel nachts.
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Arbeitsintensivierung und Arbeitshetze steigen mit dem Grad der Digitalisierung
(Mai 2017)

Arbeitsintensivierung und Arbeitshetze steigen mit dem Grad der Digitalisierung. Zu diesem Ergebnis kommt eine erneute Auswertung der knapp 10.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die im Rahmen der bundesweiten Repräsentativumfrage zum DGB-Index „Gute Arbeit“ 2016 befragt wurden. So berichten die der Digitalisierung ausgesetzten Beschäftigten über doppelt so viele Störungen und Unterbrechungen des Arbeitsablaufs wie nicht digitalisiert Arbeitende. Ständige Erreichbarkeit und auch die Länge der Arbeitszeiten führt zu einer gesteigerten Belastungssituation, die sich bei den Beschäftigten durch Zeitdruck, Unterbrechungen, Arbeitsintensivierung und Arbeitsbelastung bemerkbar macht.
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Nur jedes zweite Unternehmen pflegt einen wertschätzenden Umgang

Nur jedes zweite Unternehmen pflegt einen wertschätzenden Umgang – so der Befund der Studie "Erfolgsfaktor Wertschätzung", für die im Auftrag der Personalberatung Rochus Mummert rund 100 HR-Führungskräfte aus meist größeren mittelständischen Unternehmen befragt wurden. Als lediglich ausreichend oder sogar mangelhaft wird der tägliche Umgang in mehr als jedem zehnten Unternehmen bewertet. Zahlen aus der Befragung zufolge ist die Erkenntnis des Potenzials einer wertschätzenden Unternehmenskultur seitens der Unternehmen zwar da, allerdings mangelt es noch an einer Verankerung im Betrieb.
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Betriebliches Gesundheitsmanagement an der Universität Bielefeld
 

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Am 09. April 2018 starten die neuen Weiterbildungsangebote zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement an der Universität Bielefeld. Lassen Sie sich schon jetzt für 2018 vormerken oder informieren Sie sich in einem persönlichen Beratungsgespräch!

Unsere Angebote:

  • 1-jähriges Zertifikatsstudium „Betriebliches Gesundheitsmanagement“
  • 2-jähriger Masterstudiengang „Workplace Health Management“ /M.A.)
  • 3-monatige Module zu Einzelthemen unserer Studienangebote
  • 5-tägiger Kompaktkurs „Betriebliches Gesundheitsmanagement“

Die Kurs-Broschüre 2018 mit allen Angeboten, Terminen und Inhalten kann ab August im Internet unter www.bgm-bielefeld.de heruntergeladen werden oder einfach per E-Mail: bgm@uni-bielefeld.de kostenlos bestellt werden.
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Besonders hinweisen möchten wir Sie auf unsere aktuellen Praxistrainings:

  • Moderationskompetenz für Betriebliche Gesundheitsmanager/-innen
    Termin: 06. - 07. Oktober 2017
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  • Neu! Betriebliches Eingliederungsmanagement – Strukturen und Prozesse optimieren und in die Praxis integrieren
    Termin: 24. Oktober 2017
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  • Qualitätsstandards und Kennzahlen im Betrieblichen Gesundheitsmanagement
    Termin: 06. - 08. November 2017
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Bielefelder BGM-Fachtagung 2017

Termin: 23. November 2017
Thema: Kennzahlenentwicklung im BGM

Veranstalter: Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung an der Universität Bielefeld e.V. (ZWW)
Veranstaltungsort: Ravensberger Spinnerei, Bielefeld
Kontakt: Dr. Uta Walter, Tel.: 0521/106-4362, E-Mail: bgm@uni-bielefeld.de
Das offizielle Programm zur BGM-Fachtagung 2017 erscheint im Juli 2017.


Weitere Veranstaltungen:

Digital Leadership Summit 2
Termin: 21. Juni 2017
Veranstalter: Summit Events UG (hb) i.Gr.
Veranstaltungsort: Trinitatiskirche Köln
Kontakt: Ursula Vranken, Tel.: +49 (0)16090967353, E-Mail: info@webdecologne.de
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Gesundheit & Leben
Termin: 25. Juni 2017
Veranstalter: Netzwerk Gesundheit & Leben Westfalen
Veranstaltungsort: Kurhaus Bad Hamm
Kontakt: Martina Hau, Tel.: 02381 – 3600060, E-Mail: healthlife@web.de
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2. Interdisziplinäre BGM-Tagung für Unternehmensgesundheit & Performance
Termin: 07. Juli 2017
Veranstalter: emovitation Performance- & Health-Development
Veranstaltungsort: Luisenhospital Aachen
Kontakt: Tel.: 02408/984038, E-Mail: info@emovitation.de
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Rechtsfragen des Arbeitsschutzes –
Arbeitsschutzrechtliche Pflichten und Rechtsfolgen ihrer Nichtbeachtung

Termin: 10. - 12. Juli 2017
Veranstalter: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
Veranstaltungsort: Hotel Ibis Dortmund West
Kontakt: Helene Mensler, Tel.: 02361 900-161, E-Mail: info@gap-mbh.com
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Fachmesse für Personalmanagement
„Zukunft Personal 2017“
Termin: 19. - 21. September 2017
Veranstalter: spring Messe Management GmbH
Veranstaltungsort: Köln-Messe, Eingang Süd
Kontakt: Projektteam, Tel.: 0621/70019-0, E-Mail: info@zukunft-personal.de
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35. Internationale Kongress für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
Termin: 17. - 20. Oktober 2017
Veranstalter: Messe Düsseldorf GmbH
Veranstaltungsort: Messe Düsseldorf GmbH
Kontakt: Tel.: 49 (0)211 456001, E-Mail: info@messe-duesseldorf.de
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Die Zukunft der Arbeit: Arbeiten 4.0 - Zu jeder Zeit und an jedem Ort?
Termin: 23. - 24. November 2017
Veranstalter: Institut für Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IAG)
Veranstaltungsort: Königsbrücker Landstraße 2, 01109 Dresden
Kontakt: Gabriele Brandt, Tel.: +49 351 457-1920, E-Mail: zukunft.arbeit@dguv.de
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Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV) (Hrsg.) (2017):
Die Zukunft der Arbeit – Sicherheit und Gesundheit im 4.0 Zeitalter –
Arbeit, Verkehr, Bildung

Der IAG Report 2/2017 behandelt die Auswirkungen digitaler Technologien auf Arbeit, Bildung und Verkehr. Im Fokus stehen Chancen, Risiken und Handlungsbedarfe sowie die Frage, wie Sicherheit und Gesundheit auch weiterhin übergeordnete Werte der Arbeit bleiben. Daraus resultieren laut IAG Report zwei Wirkrichtungen: Zum einen muss jeder Einzelne dazu befähigt werden, mit den neuen Anforderungen gesundheitsgerecht umzugehen. Zum anderen müssen die politischen und betrieblichen Akteure den Menschen als Maß für ihre Entscheidungen in den Mittelpunkt stellen und die Arbeitswelt daran orientiert gestalten.
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Kleinschmidt, C (Hrsg) (2017):
Alles hat seinen Preis – Führung zwischen Lebens- und Karriereplanung

Die Publikation von Carola Kleinschmidt in Zusammenarbeit mit der Bertelsmann Stiftung befasst sich mit dem Zwiespalt zwischen Lebens- und Karriereplanung bei Führungskräften. Wichtig ist es für Führungskräfte, ihre „Mitte“ zu finden – sowohl im Beruf wie auch im Privatleben. Denn nur wer gelernt hat, sich selbst zu führen, kann auch andere führen. Dies ist umso wichtiger, da Organisationen angesichts der Geschwindigkeit durch die globalen und digitalen Veränderungen zunehmend Gefahr laufen, ihre „unternehmenskulturelle Mitte“ zu verlieren. Tausende von Ratgebern für alle Lebenslagen können die persönliche Auseinandersetzung mit diesen Themen nicht ersetzen. Die Publikation behandelt verschiedene Fragestellungen rund um das Thema Lebens- und Karriereplanung. Sie enthält Ideen und Handlungsempfehlungen für die Praxis.
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Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) (Hrsg.) (2017):
Bitte nicht stören!
Tipps zum Umgang mit Arbeitsunterbrechungen und Multitasking

Im Sinne von Gesundheit, Motivation und Produktivität ist die beste Unterbrechung die, die gar nicht erst stattfindet. Das ist ein Ergebnis des BAuA-Forschungsprojektes „Arbeitsunterbrechungen und Multitasking in informationsintensiven Berufen – Auswirkungen auf Leistungs- / Arbeitsfähigkeit und Gesundheit unter besonderer Berücksichtigung älterer Arbeitnehmer“. Die „BAuA: Praxis“ basiert im Wesentlichen auf dieser Untersuchung. Sie formuliert Tipps zum individuellen sowie teamorientierten Umgang mit Arbeitsunterbrechungen und Multitasking. Zudem hilft sie bei der Ursachenfindung von Arbeitsunterbrechungen, um diese präventiv verhindern zu können.
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Badura, B (Hrsg.) (2017): Jetzt erschienen!
Arbeit und Gesundheit im 21. Jahrhundert. Mitarbeiterbindung durch Kulturentwicklung. Springer-Verlag: Berlin, Heidelberg.

Die aktuelle Buchpublikation beschäftigt sich mit der Bedeutung der Gesundheit für die Lebensqualität und Leistungsfähigkeit, mit dem Strukturwandel der Arbeitswelt und mit seinen Konsequenzen für Führung und Wohlbefinden.
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Rückenfit am Arbeitsplatz – der Check

„Rückenfit am Arbeitsplatz“ - dieser Check zeigt auf, wie am Arbeitsplatz mit körperlichen Belastungen umgegangen wird. Es werden Tipps und Empfehlungen gegeben, wie die tägliche Arbeit beschwerdefrei ausgeübt und wie präventiv vorgegangen werden kann, damit diese Belastungen und Beschwerden gar nicht erst entstehen – ganz gleich in welcher Branche.
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