Betriebliches Gesundheitsmanagement an der Universität Bielefeld
Betriebliches Gesund­heits­management an der Universität Bielefeld

BGM-Newsletter 2017 / 4

15.12.2017

Bielefelder BGM-Fachtagung: Kennzahlenentwicklung im BGM

Mehr als 180 Teilnehmer aus unterschiedlichen Sektoren der deutschen Wirtschaft diskutierten am 23. November in der Ravensberger Spinnerei in Bielefeld über aussagekräftige Kennzahlen im Betrieblichen Gesundheitsmanagement.
In sechs parallelen Workshops wurden gemeinsam mit Fachexperten praxistaugliche Kennzahlen-Sets für verschiedene Branchen und Unternehmensgrößen entwickelt.
Den Plenumsvortrag „Mitarbeiterorientierte Kennzahlenentwicklung“ des keynote speakers Prof. Dr. Bernhard Badura finden Sie als Download auf unserer Internetseite oder klicken Sie einfach hier.

Extrem flexible Arbeitszeiten gehen häufig zulasten der Beschäftigten
(August 2017)

Extrem flexible Arbeitszeiten gehen häufig zulasten der Beschäftigten. Das ist das Ergebnis einer neuen Untersuchung der Hans-Böckler-Stiftung. Im Zentrum der Untersuchung stehen Zusammenhänge zwischen verschiedenen Arbeitszeitmodellen, Verhalten und Arbeitsbelastung von Frauen und Männern. Die Auswertung basiert auf Angaben von gut 10.000 Personen aus der Haushaltsbefragung Sozio-ökonomisches Panel (SOEP) der Jahre 2011 und 2012. Ein wesentlicher Befund der Studie lautet: Die Wahrscheinlichkeit, bei Homeoffice-Tätigkeiten abends nicht zur Ruhe zu kommen, liegt bei 45%. Das ist mehr als doppelt so hoch wie bei Beschäftigten, die nicht im Homeoffice arbeiten. Feste Arbeitszeiten können zwar mit anderen Verpflichtungen kollidieren, bieten dem Beschäftigten aber andererseits Planungssicherheit, was Stress reduzierend wirkt.
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Arbeitsplatzbezogene und individuelle Ressourcen stehen in starkem Zusammenhang mit der psychischen Gesundheit
(September 2017)

Zahlreiche arbeitsbezogene Faktoren stehen in einem positiven Zusammenhang mit der psychischen Gesundheit. Entscheidend – so das Ergebnis des Monitors „Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt“ von der Initiative Neue Qualität der Arbeit – sind vor allem Handlungs- und Entscheidungsspielraum, eine mitarbeiterorientierte Führung, Gemeinschaftsgefühl/Kollegialität und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung. Der Monitor basiert auf drei unabhängig voneinander durchgeführten Untersuchungen. Im Linked Personnel Panel (LPP) wurden in einer ersten Befragungswelle Personalverantwortliche von 1.219 deutschen Betrieben und in einer zweiten Befragungswelle nochmal 7.109 Beschäftigte aus denselben Betrieben befragt. Die Mannheimer-Industrie-Kohorten-Studie (MICS) umfasste über 23.000 Teilnehmende aus deutschen Industrieunternehmen. Zudem kamen noch 12.000 Personen aus einem Großbetrieb der Metall verarbeitenden Industrie.
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Betriebliches Gesundheitsmanagement –
Sichern Sie sich jetzt noch bis zum 31. Januar 2018 Ihren Studienplatz!

 

Lernen Sie bei uns berufsbegleitend, ein zukunftsorientiertes BGM systematisch aufzubauen und in die Routinen zu integrieren sowie den Erfolg mit aussagekräftigen Kennzahlen zu belegen.

Studienstart: 09. April 2018

Unsere Angebote:

  • 1-jähriges Zertifikatsstudium „Betriebliches Gesundheitsmanagement“
  • 2-jähriger Masterstudiengang „Workplace Health Management“ /M.A.)
  • einzelne ca. 3-monatige BGM-Module
  • 5-tägiger Kompaktkurs „Betriebliches Gesundheitsmanagement“
  • themenspezifische Praxisseminare

Die Kursbroschüre 2018 mit allen Angeboten, Terminen und Inhalten kann im Internet unter www.bgm-bielefeld.de heruntergeladen oder einfach per E-Mail: bgm@uni-bielefeld.de kostenlos bestellt werden.
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Jahreskonferenz des WAI-Netzwerkes
„Gesunde Führung und Personalentwicklung“

Termin: 06. - 07. März 2018
Veranstalter: Institut für Arbeitsfähigkeit (IAF)
Veranstaltungsort: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Berlin
Kontakt: Konferenzteam, Tel.: 06131/603984-0, E-Mail: gutentag@arbeitsfaehig.com
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Gesundheitskongress des Westens 2018
„Das Gesundheitswesen muss zusammenwachsen!“

Termin: 13. - 14. März 2018
Veranstalter: WISO S.E. Consulting GmbH
Veranstaltungsort: Köln
Kontakt: Kongressbüro, Tel.: 02234/953 22 -51, E-Mail: info@gesundheitskongress-des-westens.de
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Kongress Armut und Gesundheit
„Gemeinsam. Gerecht. Gesund.“

Termin: 20. - 21. März 2018
Veranstalter: Gesundheit Berlin-Brandenburg, sowie weitere Partner und Förderer
Veranstaltungsort: Technische Universität Berlin
Kontakt: Kongressteam, Tel.: 030/44 31 90 73, E-Mail: kongress@gesundheitbb.de
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Europäische Fachmesse für betriebliche Gesundheitsförderung und Demografie
„Corporate Health Convention 2018“

Termin: 24. - 25. April 2018
Veranstalter: spring Messe Management GmbH
Veranstaltungsort: Landesmesse Stuttgart GmbH, Halle 1
Kontakt: Kongressteam, Tel.: 0621/700 19 186, E-Mail: a.freiberger@messe.org
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Fachmesse für Personalmanagement
„PERSONAL2018 Nord“

Termin: 15. – 16. Mai 2018
Veranstalter: spring Messe Management GmbH
Veranstaltungsort: Hamburg Messe und Congress, Halle A4
Kontakt: Kongressteam, Tel.: 0621/700 19 451, E-Mail: p.edelmann@messe.org
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Health on Top - Der SKOLAMED BGM-Kongress
„UnternehmensWert BGM – Potentiale und Risiken“

Termin: 18. Mai 2018
Veranstalter: SKOLAMED
Veranstaltungsort: Abtei Michaelsberg KSI, Siegburg
Kontakt: Malte Klemusch, Tel.: 02223/2983-211, E-Mail: klemusch@skolamed.de
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4. Forum Betriebliches Eingliederungsmanagement
„Digitalisierung und BEM“

Termin: 14. - 15. Juni 2018
Veranstalter:
Veranstaltungsort: Berlin
Kontakt: Projektteam, Tel.: 06131/603984-0, E-Mail: gutentag@arbeitsfaehig.com
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Badura, B./ Ducki, A./ Schröder, H./ Klose, J./ Meyer, M. (Hrsg.) (2017):
Fehlzeiten-Report 2017. Krise und Gesundheit – Ursachen, Prävention, Bewältigung.

„Der Fehlzeiten-Report 2017 fokussiert im diesjährigen Schwerpunkt das Thema „Krise und Gesundheit“ und beleuchtet es aus gesellschaftlicher, unternehmerischer und individueller Perspektive. Es wird aufgezeigt, welche Rolle das Betriebliche Gesundheitsmanagement für die Prävention und Bewältigung von Krisen spielen kann. In 25 Fachbeiträgen werden Krisen als Wendepunkte für das eigene Leben, die Familie oder das Unternehmen analysiert und deren Auswirkungen auch auf die Leistungsfähigkeit und Gesundheit der Beschäftigten aufgezeigt. Darüber hinaus werden Möglichkeiten zur Bewältigung von Krisen sowie Konzepte und Angebote des Betrieblichen Gesundheitsmanagements dargestellt, die dabei helfen, persönliche Krisen zu meistern.“
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Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung BGF GmbH (Hrsg.) (2017):
Mit starken Nachbarn zu einem gesunden Unternehmen.

Der Leitfaden, herausgegeben vom Institut für Gesundheitsförderung und dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW), macht deutlich, wie Klein- und Kleinstunternehmen (KKU) stärker von Gesundheitsangeboten profitieren können. Im Mittelpunkt steht dabei das INQA-Projekt „GeMit – Gesunder Mittelstand Deutschland“, in dem über eine Verbundbetreuung in Betriebsnachbarschaften neue Wege entwickelt und erprobt wurden, um auch KKU die Möglichkeit einzuräumen, ihren Mitarbeitern Gesundheitsprogramme anzubieten. Die Idee dahinter: Kleinere Unternehmen, die nah beieinander liegen, schließen sich zusammen, um ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gemeinsame Gesundheitsangebote zu ermöglichen. Die Betriebsnachbarschaften wurden durch einen Gesundheitscoach der Krankenkasse und einen BVMW-Netzwerkkoordinator betreut.
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Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) (Hrsg.) (2017):
Orts- und zeitflexibles Arbeiten: Gesundheitliche Chancen und Risiken.

Im Fokus des Berichts der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) steht der wissenschaftliche Erkenntnisstand zur gesundheitlichen Bedeutung orts- und zeitflexibler Arbeitsformen. Deutlich wird, dass sowohl orts- als auch zeitunabhängiges Arbeiten als Belastungsfaktoren wirken und mit negativen Beanspruchungsfolgen einhergehen können. Vor allem der Mehraufwand durch gesteigerte Mobilität mit gleichzeitiger Reduzierung der Ruhezeit sind entscheidende Faktoren.
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unternehmensWert: Mensch
ESF-Förderprogramm für die Beratung von kleinen und mittleren Unternehmen

Unter dem ESF-Förderprogramm unternehmensWert:Mensch (uWM) können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) noch bis 2020 Schecks für die Förderung einer Prozessberatung erhalten. Mit über 100 Erstberatungsstellen und ca. 1.500 autorisierten Prozessberaterinnen und Prozessberatern aus dem gesamten Bundesgebiet bietet uWM eine umfassende Beratung und individuelle Lösungen für KMU. Gefördert werden 50 bis 80 Prozent der Beratungskosten. Dabei können Unternehmen mit bis zu 249 Beschäftigten bis zu 10 Beratungstage in Anspruch nehmen. Beratungsschecks können bis zum 31.07.2019 mit voller Laufzeit von 9 Monaten der Prozessberatung vergeben werden, bis zum 31.10.2019 mit verkürzter Laufzeit von 6 Monaten.
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